Ortsgeschichte der Gemeinde Elben

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Der Ortsname Elben wird in der Mundart "Elwen" gesprochen.

Weiselstein sowie die Dauersberger Mühle sind Ortsteile von Elben und wurden schon im 10. bzw. 17. Jahrhundert erwähnt. Laut Urkunde wurde die Ortsgemeinde Elben erstmals im Jahre 1316 erwähnt.

In Elben bestand von 1890 bis 1965 eine katholische Volksschule. Seit 1965 besuchen die Kinder die Grundschule, bzw. die Regionale Schule in Gebhardshain.
Im Jahre 1910 wurde die erste Gemeindewasserleitung im Betrieb genommen und eine Pflichtfeuerwehr eingeführt.
Von 1911 bis 1992 bestand in Elben eine Poststelle.

Bereits 1913 wurde die Ortsgemeinde Elben an die Stromversorgung des Elektrizitätswerks Siegerland angeschlossen. Ebenfalls wurde die erste öffentliche Fernsprechzelle in Betrieb genommen.

Seit 1913 besteht in Elben ein Bahnhof der Westerwaldbahn an der Strecke Scheuerfeld-Bindweide mit Personen- und Güterbeförderung. Mit dem 27. Oktober 1960 wurde der Personenverkehr auf der Strecke eingestellt, die Güterbeförderung besteht noch heute.

Von 1924 bis 1970 bestand in Elben eine freiwillige Feuerwehr. Ab 1970 wurde die Feuerwehr in den Löschzug I der Verbandsgemeinde eingegliedert.
Am 19. August 1925 fand die Eröffnungsfahrt der Postbuslinie Betzdorf-Hachenburg über Elben statt. Diese Buslinie besteht bis heute fort, wurde jedoch bereits vor längerer Zeit von regionalen Busunternehmen übernommen.

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Ehem. Wacholderbrennerei der Familie Meyer

 

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Die Villa der ehemaligen Wacholderbrennerei in der Ortslage Elben steht heute unter Denkmalschutz.

Kultur und Vereine:
Im Jahre 1901 wurde der Männergesangverein Elbenia gegründet, der allerdings ab 1965 seine aktive Arbeit eingestellt hatte. Seit 1991 ist der Chor wieder als "Gemischter Chor Elbenia" aktiv. Seit dem Jahr 1987 besteht eine historische Feuerwehr in unserer Ortsgemeinde. Sie war 1987, 1989, 1991, 1993, 1995 und 2000 beim Kreisheimattag anwesend. In den Jahren 1989, 1990, 1991, 1993, 1995 und 1996 vertrat die historische Feuerwehr den Landkreis Altenkirchen beim Rheinland-Pfalz-Tag.

 

Im ersten Weltkrieg sind drei und im zweiten Weltkrieg dreizehn Bürger ums Leben gekommen. Eine große Katastrophe bescherte ein Waldbrand am 23. März 1928, dem 10 ha Niederwald zum Opfer fielen. Am 28. September 1927 verunglückte der Steinbrucharbeiter Franz Otto im Alter von 38 Jahren auf der "Kotzenrother Lay" tödlich.

In den Jahren von 1962 bis 1969 wurde der Bau einer modernen Abwasserentsorgungsanlage durchgeführt. 1984 konnte das Abwassernetz an die zentrale Kläranlage in Wallmenroth (Muhlau) angeschlossen werden. Seit 1970 erfolgt die Wasserversorgung nicht mehr in Eigenregie, sondern über die zentralen Anlagen der Verbandsgemeindewerke Gebhardshain.

Im Jahre 1972 wurde ein kommunales Bürgerhaus erstellt, welches im Jahre 1990 umgebaut wurde.

Am 4. September 1983 fand die Einweihung eines Ehrenmals statt.
Im September 1985 wurde ein neuer Glockenturm am Bürgerhaus erstellt und in Betrieb genommen.

Die Ortsgemeinde beteiligte sich über 25 Jahre am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft." Im Jahre 1986 ging sie als dritter Kreissieger, 1987 und 1991 als erster Kreissieger, 1995 als dritter Kreissieger und 1997 als vierter Kreissieger in der Hauptklasse hervor. Am 24. August 1991 wurde eine Partnerschaft mit der Ortsgemeinde Wachstedt Eichsfeld in Thüringen unterzeichnet.

Ortsbürgermeister:
1890 - 1899 Johann Gerhardus
1899 - 1909 Heinrich Büdenhölzer
1909 - 1933 Peter Adolph
1933 - 1937 Otto Kohlhas
1937 - 1946 Friedrich Thomas
1946 - 1952 Alfons Arndt
1952 - 1964 Benedikt Märzheuser
1964 - 1980 Karl Otto
1980 - 2008 Lothar Hahmann

seit 2008     Hermann-Josef Neubert


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Letzte Änderung dieser Seite am: 02.12.2008