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Ortsgeschichte
der Gemeinde Kausen |
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Der Ort Kausen (damals Arkussen) wurde erstmals im Jahre 1461 urkundlich erwähnt. Es wurde ein Grundstück dem Kloster Marienstatt überschrieben. Nach der ersten Missionierung gehörte Kausen zur Pfarrei Haiger. Später kam es zum Kirchspiel Gebhardshain. 1787 hatte der Ort 24 Feuerstellen (Häuser). 1853 waren 197 Einwohner registriert, 1880 schon 274. Nach der Reformation waren die Menschen des Kirchspieles Gebhardshain zeitweise zum lutherischen Glauben übergetreten, wurden aber durch Missionierung fast ausschließlich wieder zum katholischen Bekenntnis zurückgeführt. So kam es, dass in Kausen bis nach dem Zweiten Weltkrieg fast ausschließlich Katholiken lebten. Heute hat sich dies gewandelt. Etwa 75 Prozent sind katholisch, etwa 20 Prozent evangelisch und 5 Prozent gehören sonstigen oder keinen Religionsgemeinschaften an. Die Schule war bis 1910 im Gebäude der heutigen Gaststätte Hammer untergebracht. Dann war die spätere Volksschule fertiggestellt, die nach der Auflösung zum Bürgerhaus umgebaut wurde. Die katholische Dreifaltigkeitskirche wurde 1935 eingeweiht, die feierlich Konsekration erfolgte 1964. Die Kirche wurde mehrfach renoviert und 1998/1999 gründlich umgestaltet und verschönert. Im Mai 1999 wurde der neue Altar feierlich eingeweiht. Der katholische Kindergarten entstand 1998. Zuvor hatte es bereits einen Kindergarten im Gebäude des Pfarrheimes gegeben und in den 1930er Jahren eine sogenannte Verwahranstalt. Das Ehrenmal in der Ortsmitte wurde nach dem 1. Weltkrieg erbaut, stand ursprünglich an einem anderen Platz und wurde in den 1970er Jahren neu errichtet. Kausen hatte früher Bergbau und Steinbrüche. Diese sind jedoch zum Erliegen gekommen. Heute arbeiten die meisten Menschen in Betrieben der Umgebung und nehmen als Pendler teils weite Wege in Kauf. |
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Letzte Änderung dieser Seite am: 01.01.2006