Ortsgemeinde Kausen/Sieg
Gemeindegröße:
360,8 Hektar
Einwohnerzahlen   Statistik-Daten

Ortsbürgermeister:

Ortsbürgermeister Wilfried Schüller

Wilfried Schüller,
Ringstr. 15, 57520 Kausen,
Tel. 02747/930348,
Fax: 930350, Mobil: 0170/3819946,
dienstl. 02741/991730 von 8-16 Uhr

Sprechstunden:
montags (Ringstr. 13)
von 18:00 h bis 20:00 h

hier finden Sie:
Historisches Kausen
Ortsplan Kausen
Veranstaltungen

Örtliches Satzungsrecht
Sportlerheim (Sportverein)
Kulturelle Ortsvereine
Sportvereine
Mitteilungsblatt Online

Beigeordnete:
 

1. Rainer Schütz, Neue Straße 45, 57520 Kausen, Tel. 02747/456
2. Hans Rosenthal, Ringstr. 9, 57520 Kausen, Tel. 02747/3760

Gesamtansicht von Kausen
Gesamtansicht von Kausen

Lage innerhalb der Region und Infrastruktur:
Verkehrsmäßig ist Kausen gut erreichbar über die Landesstraße 288 von Betzdorf nach Hachenburg (Abfahrt Kausen). Die nächsten Bahnstationen befinden sich in Betzdorf/Sieg und Hachenburg. Kausen ist eine Wohngemeinde in waldreicher Umgebung. Es gibt in der Gemeinde etwa 60 Arbeitsplätze. Die meisten bieten ein Häuslicher Pflegedienst und ein Steinmetzbetrieb. Im Ort befinden sich ferner ein Malerbetrieb, zwei Gaststätten, eine Autowerkstatt und ein Einzelhandelsgeschäft. Ebenso unterhalten einige Selbständige ihre Büros und Geschäftsräume in Kausen. Die Einwohner arbeiten in den unterschiedlichsten Berufen und sind meist Auspendler.

Öffentliche Einrichtungen:
        Sport- und Festplatz, Kinderspielplatz,
        Katholische Pfarrkirche,
        (katholische Pfarrei Kausen-Dickendorf-Molzhain, Pfarrbüro Elkenroth Tel. 02747/2883),
        Kindergarten der kath. Kirchengemeinde "Die Kinderbrücke",
        Pfarr- und Jugendheim,
        Feuerwehrhaus der Verbandsgemeinde Gebhardshain.

Vereinsleben:
In Kausen gibt es einige Vereine und zwar den Männergesangverein "Zufriedenheit", den Kirchenchor "Cäcilia", den Musikverein, die Elbtaler Sportfreunde Kausen - Dickendorf e. V., die katholische Frauengemeinschaft, die katholische Arbeitnehmerbewegung, die Kirmesjugend und einen Löschzug der Feuerwehr. Näheres finden Sie unter Sport und Kultur auf den Bürgerinfo-Seiten der Verbandsgemeinde.

Feste und Feiern:
Alljährlich findet am 1. Sonntag im September und den beiden Tagen davor die Kausener Kirmes im Festzelt statt. Daneben gibt es eine Reihe weiterer Feiern, die jedoch individuell festgelegt werden, so alle zwei Jahre ein Pfarrfest und ebenfalls alle zwei Jahre ein Kindergartenfest. Der Musikverein feiert ein Sommerfest. Die Elbtaler Sportfreunde führen Sportwochen durch, die Radsportabteilung ist ebenfalls mit geselligen Veranstaltungen aktiv. Traditionell führt der Männergesangverein an Christi Himmelfahrt eine "Vatertagswanderung" durch. Der gleiche Verein ist auch für eine Familienwanderung bekannt. Die Termine werden jeweils bekannt gegeben. Zu Karneval veranstaltet die Feuerwehr traditionell ihren Kameradschaftsabend, der immer auch die Lachmuskeln strapaziert und die Frauengemeinschaft beweist beim sogenannten "Mütterkaffee", dass Frauen besonders fröhlich sind. Außerdem veranstaltet der Sportverein eine öffentliche Karnevalssitzung.

Fremdenverkehr:
In Kausen finden Sie Gaststätten, die aber keine Fremdenzimmer vermieten. Zum Übernachtungsangebot verweisen wir auf die Seite Tourismus.

Kausen ist eingebettet in Wälder und Grünland und eignet sich gut als Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen über die Westerwälder Höhen. Der Wald ist überwiegend im Eigentum der Waldinteressentenschaft, z. T. auch in Privathand. In Kausen gibt es zwei Naturschutzgebiete. Das NSG "Im Geraume" wurde vor allem wegen seltener Pflanzen ausgewiesen. Einige Orchideenarten lassen das Herz von Botanikern und Naturfreunden höher schlagen. Durch die Blumen können sich auch einige besondere Schmetterlingsarten erhalten. Das Naturschutzgebiet "Vor dem Seiferwald" ist ein Feuchgebiet, das ebenfalls wegen seltener Pflanzen ausgewiesen wurde. Auch im direkten Umland gibt es einige Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete.

Historisches:
Besonders beliebt ist bei Wanderern das wildromantische Elbbachtal, zwischen Kausen, Elkenroth und Dickendorf gelegen. Die sogenanten "drei dicken Steine" im Elbbach sind mit der Sage von der Hildburg verbunden. Diese stand auf der Elkenrother Seite, dem Winterberg (auf Kausener Seite ist der Sommerberg). Es wird berichtet, dass der Ritter der Hildburg zu einem Kreuzzug aufbrach. Nachdem man lange nichts von ihm gehört hatte, übernahm ein Knappe die Burg und verjagte die Frau des Ritters mit ihrem kleinen Kind. Diese kam in einer Höhle bei den drei dicken Steinen unter, wo sie ein armseliges Leben führte. Als der Ritter dann doch zurückkehrte und den Knappen bestrafte, holte er seine Frau zurück. In hohem Bogen soll er den Winterberg auf seinem Pferd hinabgesprungen und auf einem der Steine gelandet sein. Dabei hat sich der Huf des Pferdes in den Stein gedrückt. Die Frau hatte aber zuvor schon ein göttliches Zeichen erhalten. Beim Waschen legte sie die Hand auf einen Stein und die Hand drückte sich in diesen. Bis heute sind Einkerbungen in einem der Steine zu sehen, die als die Abdrücke gedeutet werden.

Die Hildburg hat zumindest in Elkenroth ihre Bedeutung bis heute, denn es gibt eine Straße, die nach ihr benannt wurde, den Sportverein SV Hildburg und den Hildburg-Kindergarten. Die Sage wurde auch so abgewandelt, dass es sich bei der Frau um die heilige Elisabeth von Thüringen gehandelt haben soll. Die Elkenrother Elisabethkirche, die Elisabethstraße und das Haus Elisabeth sind mit dem Namen der großen Frau verbunden.

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Letzte Änderung dieser Seite am: 02.02.2010