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Lage innerhalb der Region
und Infrastruktur:
Verkehrsmäßig ist Kausen gut erreichbar über die Landesstraße
288 von Betzdorf nach Hachenburg (Abfahrt Kausen). Die nächsten Bahnstationen
befinden sich in Betzdorf/Sieg und Hachenburg. Kausen ist eine Wohngemeinde
in waldreicher Umgebung. Es gibt in der Gemeinde etwa 60 Arbeitsplätze.
Die meisten bieten ein Häuslicher Pflegedienst und ein Steinmetzbetrieb.
Im Ort befinden sich ferner ein Malerbetrieb, zwei Gaststätten, eine
Autowerkstatt und ein Einzelhandelsgeschäft. Ebenso unterhalten einige
Selbständige ihre Büros und Geschäftsräume in Kausen. Die Einwohner
arbeiten in den unterschiedlichsten Berufen und sind meist Auspendler.
Öffentliche Einrichtungen:
Sport-
und Festplatz, Kinderspielplatz,
Katholische Pfarrkirche,
(katholische Pfarrei Kausen-Dickendorf-Molzhain,
Pfarrbüro Elkenroth Tel. 02747/2883),
Kindergarten der kath. Kirchengemeinde
"Die Kinderbrücke",
Pfarr- und Jugendheim,
Feuerwehrhaus der Verbandsgemeinde
Gebhardshain.
Vereinsleben:
In Kausen gibt es einige Vereine und zwar den Männergesangverein
"Zufriedenheit", den Kirchenchor "Cäcilia", den
Musikverein, die Elbtaler Sportfreunde Kausen - Dickendorf e. V., die
katholische Frauengemeinschaft, die katholische Arbeitnehmerbewegung,
die Kirmesjugend und einen Löschzug der Feuerwehr. Näheres finden Sie
unter Sport
und Kultur auf
den Bürgerinfo-Seiten der Verbandsgemeinde.
Feste und Feiern:
Alljährlich findet am 1. Sonntag im September und den
beiden Tagen davor die Kausener Kirmes im Festzelt statt. Daneben gibt
es eine Reihe weiterer Feiern, die jedoch individuell festgelegt werden,
so alle zwei Jahre ein Pfarrfest und ebenfalls alle zwei Jahre ein Kindergartenfest.
Der Musikverein feiert ein Sommerfest. Die Elbtaler Sportfreunde führen
Sportwochen durch, die Radsportabteilung ist ebenfalls mit geselligen
Veranstaltungen aktiv. Traditionell führt der Männergesangverein an
Christi Himmelfahrt eine "Vatertagswanderung" durch. Der gleiche
Verein ist auch für eine Familienwanderung bekannt. Die Termine werden
jeweils bekannt gegeben. Zu Karneval veranstaltet die Feuerwehr traditionell
ihren Kameradschaftsabend, der immer auch die Lachmuskeln strapaziert
und die Frauengemeinschaft beweist beim sogenannten "Mütterkaffee",
dass Frauen besonders fröhlich sind. Außerdem veranstaltet der Sportverein
eine öffentliche Karnevalssitzung.
Fremdenverkehr:
In Kausen finden Sie Gaststätten, die aber keine Fremdenzimmer
vermieten. Zum Übernachtungsangebot verweisen wir auf die Seite Tourismus.
Kausen ist eingebettet
in Wälder und Grünland und eignet sich gut als Ausgangspunkt für ausgedehnte
Wanderungen über die Westerwälder Höhen. Der Wald ist überwiegend im
Eigentum der Waldinteressentenschaft, z. T. auch in Privathand. In Kausen
gibt es zwei Naturschutzgebiete. Das NSG "Im Geraume" wurde
vor allem wegen seltener Pflanzen ausgewiesen. Einige Orchideenarten
lassen das Herz von Botanikern und Naturfreunden höher schlagen. Durch
die Blumen können sich auch einige besondere Schmetterlingsarten erhalten.
Das Naturschutzgebiet "Vor dem Seiferwald" ist ein Feuchgebiet,
das ebenfalls wegen seltener Pflanzen ausgewiesen wurde. Auch im direkten
Umland gibt es einige Naturschutzgebiete und Landschaftsschutzgebiete.
Historisches:
Besonders beliebt ist bei Wanderern
das wildromantische Elbbachtal, zwischen Kausen, Elkenroth und Dickendorf
gelegen. Die sogenanten "drei dicken Steine" im Elbbach
sind mit der Sage von der Hildburg verbunden. Diese stand auf
der Elkenrother Seite, dem Winterberg (auf Kausener Seite ist der Sommerberg).
Es wird berichtet, dass der Ritter der Hildburg zu einem Kreuzzug aufbrach.
Nachdem man lange nichts von ihm gehört hatte, übernahm ein Knappe die
Burg und verjagte die Frau des Ritters mit ihrem kleinen Kind. Diese
kam in einer Höhle bei den drei dicken Steinen unter, wo sie ein armseliges
Leben führte. Als der Ritter dann doch zurückkehrte und den Knappen
bestrafte, holte er seine Frau zurück. In hohem Bogen soll er den Winterberg
auf seinem Pferd hinabgesprungen und auf einem der Steine gelandet sein.
Dabei hat sich der Huf des Pferdes in den Stein gedrückt. Die Frau hatte
aber zuvor schon ein göttliches Zeichen erhalten. Beim Waschen legte
sie die Hand auf einen Stein und die Hand drückte sich in diesen. Bis
heute sind Einkerbungen in einem der Steine zu sehen, die als die Abdrücke
gedeutet werden.
Die Hildburg hat zumindest
in Elkenroth ihre Bedeutung bis heute, denn es gibt eine Straße, die
nach ihr benannt wurde, den Sportverein SV Hildburg und den Hildburg-Kindergarten.
Die Sage wurde auch so abgewandelt, dass es sich bei der Frau um die
heilige Elisabeth von Thüringen gehandelt haben soll. Die Elkenrother
Elisabethkirche, die Elisabethstraße und das Haus Elisabeth sind mit
dem Namen der großen Frau verbunden.
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