Ortsgemeinde Steinebach/Sieg
Gemeindegröße:
454,4 Hektar
Einwohnerzahlen   Statistik-Daten
Ortsbürgermeister:

Ortsbürgermeister Hans-Joachim Greb

Hans-Joachim Greb
Auf dem Baumert 26
57520 Steinebach
Tel. 02747/2801

Sprechstunden:
im Bürgerhaus, Hauptstr. 19
Tel. 02747/913245
dienstags 18:00 bis 19:00 Uhr,
freitags 18:00 bis 19:30 Uhr

hier finden Sie:
Historisches Steinebach
Ortsplan Steinebach
Veranstaltungen
Örtliches Satzungsrecht
Besucherbergwerk 
Westerwald-Museum
Motorrad & Technik 

Bürgerhaus
Grillhütte
Kulturelle Ortsvereine
Sportvereine
Mitteilungsblatt Online
 
Beigeordnete:

1. Martin Diedershagen, Wiesenstraße 8, 57520 Steinebach,
    Tel. 0160/90939643 (Büro) und 02747/3216 (privat)
2. Roswitha Solbach, Himmelsbergstraße 29, 57520 Steinebach, Tel.: 02747/7924
3. Joachim Weger, Auf dem Baumert 3, 57520 Steinebach, Tel. 02747/1663

Gemeindewappen:  
Gemeindewappen von Steinebach/Sieg
Gemeindewappen dürfen nach § 5 Abs. 3
der Gemeindeordnung nur mit Zustimmung
der jeweiligen Gemeinde verwendet werden!

Wappenbeschreibung:
Schild gespalten durch eine eingebogene goldene Spitze, darin aus dem Schildrand wachsend ein goldgefugter schwarzer Torbogen (Stolleneingang), der schräg gekreuzte schwarze Hammer und Schlägel umschließt, vorne in Grün eine goldene Ähre, hinten in Rot eine silberne "Froschlampe" mit goldener Flamme.

Der Ort Steinebach/Sieg gehörte in früherer Zeit zum Gebiet der Gebhardshainer Grafen und bis 1789 zur Grafschaft Sayn-Altenkirchen. 1803 wechselte Steinebach/Sieg zu Nassau-Usingen, zum Herzogtum Nassau und ab 1866 zur preußischen Rheinprovinz. Heute ist Steinebach/Sieg eine Ortsgemeinde im Bereich der Verbandsgemeinde Gebhardshain. Die Farben Rot und Gold bezeugen die lange Zugehörigkeit zu Sayn-Altenkirchen, Rot und Silber geben die Farben der Gebhardshainer Grafen wieder.

In Steinebach/Sieg wurde urkundlich seit dem 16.11.1745, bestimmt aber auch schon früher, Erzbergbau betrieben. Das Erz wurde in der Grube Bindweide bis 1931 abgebaut und hatte für die Einwohner als Erwerbsquelle eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Der Bergbau ist im Ortswappen durch die charakteristischen Werkzeuge "Hammer und Schlägel" sowie die silberne "Siegerländer Froschlampe" im hinteren Feld dargestellt. Hammer und Schlägel werden von einem schwarzen goldgefugten Torbogen umschlossen, der den Stolleneingang zum "Besucherbergwerk", der restaurierten Erzgrube symbolisiert. Die goldene Ähre im vorderen grünen Feld dokumentiert die Landwirtschaft, der die Bewohner neben dem Bergbau nachgingen.

Wirtschaft und Gewerbe:
Steinebach verfügt über ein vollständig bebautes Gewerbegebiet. Ein Erweiterungsbereich von ca. 4 Hektar Flächengröße ist in Planung.

Luftbilder der Ortsgemeinde Steinebach:
(Copyright Joachim Weger, Steinebach)

Ortskern Steinebach von Südwesten Blick von Südwesten auf das neue Gewerbegebiet Steinebach Blick von Südosten auf die Ortsmitte und westl. Baugebiete. Obere Bildmitte: Sportzentrum und Regionale Schule Gebhardshain Blick auf Ortskern Steinebach aus Westen
Tourismus:Eingang zum Besucherbergwerk Grube Bindweide in Steinebach/Sieg
Steinebach: Eingang Besucherbergwerk


Steinebach war früher ein  Bergmannsdorf. Die Grube Bindweide mit ihren reichen Erzvorräten galt bis in die 1960er-Jahre als Reservegrube des südlichen Siegerländer Spateisensteinbezirks.

Im Jahre 1931 erloschen die Lichter auf der Bindweide, das Bergwerk wurde in Folge der Weltwirtschaftskrise geschlossen.

Anfang der 1980er-Jahre begann man, die Erinnerungen an das traditionsreiche Bergwerk zurück zu rufen. Stollen und Strecke sollten wieder mit Leben erfüllt werden, ein Besucherbergwerk sollte entstehen.

Nach rund siebenjähriger Bauzeit wurde die Wiederaufwältigung des ehemaligen tiefen Bindweider Stollens abgeschlossen und mit dem Ausbau entstand das heutige in Fachkreisen sehr geschätzte Besucherbergwerk. Jährlich kommen rund 20.000 Besucher, die die Faszination und die Atmosphäre unter Tage erleben möchten.

Im Ort finden Sie ferner das Westerwald-Museum Motorrad & Technik für Freunde betagter Zweiräder. Die als einmalig geltende Sammlung ist weit über die Grenzen des Westerwaldes bekannt. Das älteste Stück ist ein Dreirad des französischen Herstellers "Monet Goyon" (Baujahr 1917). Ebenfalls zu sehen ist hier die erste historische Polizeiwache des Kreises Altenkirchen.

Ortsansicht von Steinebach/Sieg im Frühjahr 2004

Gastronomie:

In den Steinebacher Gasthäusern mit guter Küche und teilweise auch Fremdenzimmern findet man immer Gelegenheit für eine gemütliche Einkehr!

Die vielen Ortsvereine bieten ein breites Spektrum kultureller Veranstaltungen und laden jährlich zu ihren geselligen Vereinsfesten ein.

Die Ortsgemeinde verfügt über ein neu gestaltetes und großzügig umgebautes Bürgerhaus mit Gaststätte, den Steinebacher Hof.

Diese Webseite jetzt ausdrucken!

Letzte Änderung dieser Seite am: 27.05.2010